Norman ASA konnte seine Erlöse im zweiten Quartal um 18 Prozent steigern und verbesserte seinen Gewinn vor Steuern um 10 Prozent. In nunmehr acht aufeinander folgenden Quartalen gelang es Norman, ein zweistelliges Wachstum und gute Profite zu erzielen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2005 verzeichnete das Unternehmen ein sequentielles Wachstum.

Norman erzielte im zweiten Quartal einen Nettoumsatz von 56,7 Mio. NOK gegenüber 48,1 Mio. NOK im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der EBITDA des Unternehmens betrug 6,5 Mio. NOK (im Vergleich zu 6,2 Mio. NOK im vergangenen Jahr).

Der Gewinn vor Steuern für das zweite Quartal betrug 5,6 Mio. NOK (im Vergleich zu 5,1 Mio. NOK im vergangenen Jahr). Der Gewinn je Aktie belief sich im zweiten Quartal auf 0,34 NOK.

Die Zahl neuer Virusattacken steigt weiterhin rapide an, wenngleich im zweiten Quartal keine Viren aufgetreten sind, die sich besonders schnell verbreiteten oder als besonders schädlich eingestuft werden müssen.

- Der Markt für Antivirenprodukte hat sich im zweiten Quartal insgesamt vorteilhaft entwickelt, wobei die positive Entwicklung zum Quartalsende nochmals besonders hervorzuheben ist. Normans CEO & President Henning Hansen erklärte, dass in diesem Quartal auch ein neuer und wichtiger OEM-Vertrag unter Dach und Fach gebracht werden konnte.

Zu Vertragsabschlüssen kam es im zweiten Quartal außerdem mit folgenden Vertragspartnern: Arla Foods, Norwegens Steuerbehörden und Fujitsu Siemens Computers.

OEM-Verträge erlauben es den Vertragspartnern, Normans Technologie in ihren eigenen Produkten zu verwenden. Der Markt bietet großes Potential für Norman. Normans SandBox-Technologie zur proaktiven Erkennung von Computerviren gewinnt als die derzeit modernste Technologie zunehmend Anerkennung und verbreitet sich immer mehr. Norman rückt sowohl für den Markt im Allgemeinen wie auch für potenzielle Partner im Besonderen zunehmend in den Blickpunkt des Interesses. Im zweiten Quartal kam es zu verschiedenen Vertragsabschlüssen, die die Position des Unternehmens künftig weiter stärken werden.

Im zweiten Quartal wurde ein Upgrade von SandBox, die Norman SandBox 2005, auf den Markt gebracht. Die neue Version weist in vielen Bereichen eine noch bessere Funktionalität auf.

Im zweiten Quartal erhöhten sich die Umsätze von Norman in Europa (außerhalb Norwegens) um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Europa hat einen Anteil von 68 Prozent an Normans Nettoumsätzen. Dem gegenüber steht der norwegische Markt mit 25 Prozent.

Finanzielle Situation und Erwartungen für die Zukunft

Normans finanzielle Lage ist solide. Das Unternehmen ist frei von verzinslichen Verbindlichkeiten und verfügt über beträchtliche Liquiditätsreserven. Norman erwirtschaftete in der ersten Jahreshälfte 2005 14 Millionen NOK. Das Barguthaben betrug am Ende der ersten Jahreshälfte 2005 75 Million NOK.

Es ist davon auszugehen, dass die Zahl neuer Viren auch weiterhin steigt und gleichzeitig die Virenautoren neue schädliche Viren schneller schreiben als bisher. Die Notwendigkeit der nächsten Generation des Virenschutzes scheint offenkundig, wodurch die Position des Unternehmens und seiner SandBox-Technologie weiter gestärkt wird. Norman wird seinen Markt weiterhin ausdehnen, sowohl durch strategische Allianzen als auch durch die Erweiterung seines Distributionsnetzwerks.

Das Unternehmen rechnet mit fortdauerndem Wachstum und anhaltender Rentabilität.


Anbei eine Zusammenfassung der Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz für das zweite Quartal 2005 (nur auf Englisch verfügbar).

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