Pressemitteilung
8. Juni 2005

Höchste Anzahl an Verbreitung neuer E-Mail Würmer innerhalb einer kurzen Zeitspanne

Oslo - Düsseldorf, den 8. Juni 2005. Antivirenspezialist Norman hat in den vergangenen Wochen mehrere Varianten des sich schnell verbreitenden Computerwurms Mytob erkannt. Der Wurm öffnet Backdoors und gibt somit dem Angreifer die Möglichkeit, auf infizierte Computer zuzugreifen.

Norman ASA hat innerhalb kürzester Zeit vermehrt neue Varianten des Mytob-Wurms erkannt. Allein 30% der im letzten Monat von Norman identifizierten Malware waren Mytob- Varianten, damit gehört er einer sich höchst aggressiv verbreitenden Familie an, die es bislang in dieser Form noch nicht gegeben hat.

„Das ist die höchste Anzahl an Verbreitung neuer E-Mail Würmer innerhalb einer derart kurzen Zeitspanne, die wir global jemals beobachtet haben. Der Wurm verbreitet sich außerordentlich schnell und wir analysieren oftmals täglich mehrere neue Varianten“, so Snorre Fagerland, Senior Virus-Analyst, Norman ASA.

Der Wurm ist eine Kombination aus zwei vorherigen Familien und kann durch das Vergeben von unerlaubtem Zugang zu Ihrem Computer großen Schaden anrichten. Sowohl Firewalls als auch Virenschutzprogramme können so zum Absturz gebracht werden. Mytob kann ebenfalls ohne Ihr Wissen Windows Sicherheitslücken nutzen, um sich so Zugang zu anderen Bereichen Ihres Computers zu verschaffen.

Die Norman SandBox hat bislang die meisten dieser Varianten erkannt und gestoppt. Die wenigen, die zunächst nicht aufgespürt werden konnten, hat man zum technischen Abgleich der SandBox verwandt, um eine hohe proaktive Erkennungsrate zu gewährleisten.

„Traditionelle Virenschutzmethoden sind im Normalfall nicht in der Lage, diesen Wurm lückenlos zu erkennen. Jeder Anwender sollte sich dieser potentiellen Infektionsgefahr bewusst sein, erklärt Fagerland.

Die patentierte Norman SandBox erkennt und isoliert unbekannte Viren, noch bevor eine entsprechende Virendefinition verfügbar ist. Sie simuliert als derzeit einzige Technologie ihrer Art einen vollständigen Computer mit virtuellem Betriebssystem und allen Bereichen eines kompletten Systems. Von den an die SandBox übermittelten Dateien wird die Ausführung einer bestimmten Aufgabe bzw. ein bestimmtes Verhalten erwartet. Weicht eine Datei plötzlich von diesem definierten Muster ab, wird ihr Verhalten als nicht standardmäßig klassifiziert. Sie wird von Norman SandBox außer Funktion gesetzt und kann nicht mehr auf das reale Computersystem zugreifen. Mit der Version SandBox 2005 erweitert sich neben dem Funktionsumfang auch die Kapazität zur Erkennung neuer unbekannter Viren.


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