GMG Radio ist eine der größten Sendergruppen Großbritannien und mit seinen beiden Flaggschiffen Real Radio und Smooth FM in London, Wales, Schottland, Yorkshire und dem Nordwesten der britischen Inseln vertreten. Mit seinen Sendungen erreicht GMG Radio 2,7 Millionen erwachsene Hörer pro Woche.

Durch die Ausrichtung auf bestimmte Ziel- und Altersgruppen konnten Radiosender in den vergangenen Jahren Marktanteile zurückgewinnen. Real Radio und Smooth FM bringen Musik aus dem Pop- und Easy Listening-Bereich und konkurrieren hier primär mit Radio 2. Dabei zielt Real Radio auf Mainstream-Hörer der Alterklasse 25 bis 44, die Talkshows und Popmusik aus den vergangenen vier Jahrzehnten hören möchten. Smooth FM sendet neben Relax-Musik in den Abendstunden auch Jazz und Soul-Stücke, die sich an ein Publikum mit einem spezielleren Musikgeschmack richten.

Die IT-Infrastruktur bildet in vielerlei Hinsicht nicht nur die Grundlage, sondern die treibende Kraft für den Sendebetrieb und damit den geschäftlichen Erfolg von GMG Radio. Die IT-Infrastruktur mit einem Windows 2003-Server und Windows 2000-Desktops bildet die Voraussetzung dafür, dass die digitalen Musik- und Werbesendungen in den Äther gelangen. Unter Federführung des Technical Director Gary Bridge sorgen Group IT Manager Dafydd Thomas und sein Team von Sendetechnikern in den verschiedenen Studios für den reibungslosen Ablauf des Betriebs.

GMG Radio wollte seinen Virenschutz verbessern und gleichzeitig den Zeitaufwand für dessen Verwaltung verringern, ohne Einbußen bei der Sendequalität hinzunehmen. Erreicht wurde dies mit der Norman Virus Control Software des norwegischen Sicherheitsspezialisten Norman Data Defense Systems.

Neben den Gefahren aus dem Web war sich das IT-Team auch der Risiken bewusst, die sich aus einer flexiblen Arbeitsumgebung ergeben. „In unseren Studios herrscht ein reges Kommen und Gehen. Dadurch besteht immer die Gefahr, dass ein Mitarbeiter ohne böse Absicht Malware auf seinem Laptop oder einem sonstigen Rechner in unser System einschleppt. Wir müssen daher ständig auf der Hut sein.“

Die IT-Abteilung von GMG Radio hatte zuvor mehrere Jahre lang Virenschutzsoftware eines anderen Anbieters eingesetzt. Angesichts der konstanten Bedrohung des Unternehmensnetzwerks kamen die Experten jedoch zu der Überzeugung, dass der bestehende Schutz nicht ausreichte, um Malware zuverlässig zu erkennen. Außerdem wünschte sich die Sendergruppe auch einen dynamischeren Techniksupport.

Dafydd Thomas formuliert dies folgendermaßen: „Die vorhandene Antivirensoftware war teuer, und der technische Support blieb hinter unseren Erwartungen zurück. Ich erinnere mich an einen Disput mit dem Virenschutzanbieter, bei dem wir uns über die Ursache eines IT-Problems nicht einigen konnten. Letztlich stellte sich heraus, dass die Firma es mehrere Wochen lang versäumt hatte, eine aktuelle Virendefinition zur Verfügung zu stellen. Als Rundfunkanbieter sind wir auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, den Sendebetrieb für unsere Hörer und eine funktionsfähige Arbeitsumgebung für unsere Produktionsteams aufrecht zu erhalten. Die Situation war völlig untragbar.“

In der Folge nahm Thomas eine Reihe von Alternativlösungen unter die Lupe, um so einen neuen Virenschutzanbieter ausfindig zu machen. Neben Softwaretests wurden die Kandidaten auch darauf hin überprüft, ob sie eine von Thomas vorgegebene Malware in einer Testsituation erkannten. Obwohl alle geprüften Programme gute Ergebnisse lieferten, entschied sich Dafydd Thomas aus drei Gründen für Norman Virus Control: Erstens verursacht es quasi keine Verlangsamung der Anwendungen und wird im Hintergrund aktualisiert, ohne den Sendebetrieb zu unterbrechen. Zweitens beruht die zentrale SandBox-Technologie nicht auf herkömmlichen Virensignaturen, sondern ist in der Lage, Bedrohungen durch Viren aktiv zu erkennen. Und schließlich überzeugte der technische Support des Norman Produkts.

Dafydd Thomas erläutert, weshalb sich eine mangelhaft verwaltete Sicherheitssoftware so negativ auf die betrieblichen Abläufe auswirken kann: „Einige Virenschutzprodukte können die Audiowiedergabe verlangsamen und die Tonqualität beeinträchtigen. Dazu kommen äußerst strikte Performancevorgaben: Ein Absinken der Sendequalität oder der Verlust von Sendezeit führt sofort zu Problemen mit unseren Werbekunden. Und Sie können sich die Reaktion der Moderatoren vorstellen, wenn während ihrer Sendung ein Software-Update stattfindet oder eine Fehlermeldung auftritt.“

„Der zweite Grund für unsere Entscheidung für Norman Virus Control war die SandBox-Technologie. Sie basiert nicht auf einer Signaturdatenbank, sondern funktioniert proaktiv. Das macht sie besonders effizient und gibt uns ein Gefühl von Sicherheit.“

Den Ausschlag gab Normans ausgezeichneter technischer Support und die Unterstützung, die GMG Radio während der Evaluierungs- und Implementierungsphase erhielt. Nach Ansicht von Thomas steht dies in deutlichem Gegensatz zu einigen anderen Erfahrungen, die er machten musste: „Mitunter wird man einfach von Mitarbeiter zu Mitarbeiter weitergereicht. Bei Norman wurden wir direkt mit einem kompetenten Ansprechpartner verbunden, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand.“


Die langjährige Erfahrung mit Sicherheitslösungen und der kundenorientierte Support bilden auch nach Ansicht von David Robinson, General Manager Großbritannien bei Norman, ein zentrales Unterscheidungskriterium: „Viele Anwender glauben, dass man Virenschutzlösungen von der Stange kaufen kann oder dass die Sicherheitsexperten des Herstellers in direkter Konkurrenz zu den eigenen Resellern stehen. Wir bei Norman legen dagegen Wert darauf, dass unsere Kunden von kompetenten Fachleuten beraten werden, die ihnen das weitere Vorgehen klar und deutlich darlegen.“

Letztendlich entschied sich GMG Radio für Norman, um den Schutz seiner 220 Workstations an fünf Standorten sicherzustellen. Das Rollout der neuen Lösung erfolgte im April. Die neue Antivirenlösung arbeitet erfolgreich und bringt GMG Radio eine Reihe zusätzlicher Vorteile. Am wichtigsten dürfte dabei die Tatsache sein, dass Dafydd Thomas und sein Produktionsteam nun sehr viel weniger Zeit für die Virenerkennung und -beseitigung aufwenden müssen.

Thomas meint hierzu: „Früher war nach einem Virenbefall eine gewisse Nacharbeit zu leisten; so mussten z. B. die befallenen Laptops desinfiziert werden. Diese Arbeit wurde zwischen mir und den Produktionstechnikern aufgeteilt. Der dafür notwendige Zeitaufwand hat sich dank Norman glatt halbiert.“

Der andere wichtige Vorteil besteht in der Virenüberwachung mit der SandBox-Technologie. „Wir fangen sehr viel mehr Viren ab und müssen uns wegen neuer Bedrohungen keine Sorgen machen: SandBox ist der Garant für unsere Sicherheit.“

David Robinson erläutert das dahinter stehende Funktionsprinzip: „Unsere Virenschutzprodukte sind durchweg mit der SandBox-Technologie ausgestattet. Im Gegensatz zu herkömmlichen signaturbasierten Antivirenprogrammen erkennt SandBox neue und unbekannte Viren auf Basis der Aktionen, die infizierte Dateien auslösen. Dabei wird die Datei in einer simulierten Umgebung ausgeführt. Bei einem verdächtigen Verhalten wird die Datei erst gar nicht auf den realen Computer übertragen. GMG Radio kann sich so auf einen absolut zuverlässigen Virenschutz verlassen.“

Dafydd Thomas ist der Überzeugung, dass Norman Virus Control auch zu einer Effizienzsteigerung geführt hat: „Wir können einen wirksamen Virenschutz bieten und müssen weniger Zeit für Administration und Aufräumarbeiten aufwenden. Und mit Norman steht uns eine Plattform zur Verfügung, mit der wir in Zukunft auch eine standortübergreifende Überwachung angehen können. Wir sind rundherum zufrieden.“