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Industriespionage kommt während der Sommermonate ebenso häufig vor wie zu anderen Zeiten im Jahr. Nicht immer ist der Täter außerhalb des Unternehmens zu suchen; auch illoyale Mitarbeiter und frühere Angestellte sind imstande, Informationen zu stehlen oder zu zerstören. Eine aktuelle britische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass über 30 % aller britischen Unternehmen schon einmal in irgendeiner Form einem Angriff ausgesetzt waren, der von Mitarbeitern oder ehemaligen Mitarbeitern ausging. Es ist nicht immer einfach, sich vor solchen Eindringlingen zu schützen, und die üblichen Tools, sprich: Firewall-, Antiviren- und Ad-aware-Programme, erweisen sich oft als unzureichend.
Vor kurzem hat sich ein Fall von Industriespionage in einem Unternehmen zugetragen, in dem man der Meinung war, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen zu haben. Das Problem war jedoch, dass das Schädlingsprogramm für ein bestimmtes Unternehmen und einen ganz bestimmten Zweck geschrieben wurde. Vor einer solchen Bedrohung müssen Unternehmen mit älterer (und veralteter) Ausstattung kapitulieren. Um auch in derartigen Situationen geschützt zu sein, müssen Unternehmen über ständig aktualisierte Programme verfügen, die in der Lage sind, das Schädlingsprogramm zu blockieren.
Somit stellt sich die Frage: Wie können Sie Ihr Unternehmen wirklich vor Spionen schützen? Als wichtigste Maßnahme müssen Sie Sorge dafür tragen, dass IT-Administratoren das System regelmäßig auf Risiken und Schwachstellen überprüfen. Laut neueren Forschungsergebnissen fehlt es in vielen Unternehmen an den notwendigen Sicherheitsrichtlinien, und nur 8 % aller britischen Unternehmen haben Vorkehrungen getroffen, um auf einen massiven Angriff vorbereitet zu sein.
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