Consentrated woman using laptop

Diejenigen, die im Bereich Sicherheit arbeiten, und wahrscheinlich auch größere Teile der allgemeinen Bevölkerung werden den Begriff „Phishing“ schon einmal gehört haben und wissen, was damit gemeint ist. Auf dieser Website finden Sie viele Informationen über das so genannte „Phishing“.

Im letzten Jahr befassten wir uns mit dem verwandten Begriff „vishing“, der das „Phishing“ unter Verwendung des Voice-over-IP-Protokolls beschreibt.

Nun kursiert eine neue Variante des Begriffs „Phishing“: der Neologismus SMISHING, also SMS-Phishing. Das dabei verfolgte Konzept kann man allgemein umschreiben als das „Phishing“ unter Verwendung der SMS-Technologie auf Mobiltelefonen, wobei die Personen zu Handlungen verleitet werden, durch die sie für Betrugsversuche anfällig werden.

Beim „Phishing“ wird bekanntermaßen E-Mail als Technologie verwendet, beim „Smishing“ kommt aber ein weiterer entscheidender Nachteil hinzu: Beim Versand per E-Mail entstehen (dem Absender) für den Transport keine Zusatzkosten, wenn die Nachricht statt an zehn Empfänger an eine Million Empfänger gesendet wird. Bekanntermaßen gilt dies für die SMS-Technologie nicht. Allerdings sinken auch die Preise für SMS-Nachrichten immer weiter; und Kriminelle könnten sich schon bald überlegen, diese Plattform zu einem Nebenschauplatz für ihre Machenschaften auszubauen.