2007.08.21
Mehrer Benutzer des Instant Messaging-Dienstes MSN Messenger berichteten kürzlich von SPIM-Angriffen. Dies führte bei einigen zur Vermutung, von einem MSN-Wurm oder einem Virus attackiert worden zu sein mit dem Ziel, auf dem Rechner Schaden anzurichten.
Der Begriff "SPIM" steht für spambeladene Instant Messages. Diese neue Art von SPIM verwendet eine Social Engineering-Technik: Der Benutzer erhält eine Nachricht, bei der statt des Namens des Absenders eine Webadresse angegeben ist. Damit soll der Benutzer zum Anklicken der Internetadresse verleitet werden.
Die Firma hinter dieser bekannten Website vermarktet einen Service, mit dem Benutzer angeblich herausfinden können, ob andere Benutzer sie im MSN Messenger blockiert haben. Inhalt der Nachricht: "Finden Sie heraus, wer Sie in MSN blockiert – ohne dass derjenige es merkt!". Wenn der Benutzer auf den Link klickt, wird er aufgefordert, seine MSN-Anmeldedaten anzugeben. So kann das Konto für das Senden von Werbenachrichten über den MSN Instant Messaging-Dienst missbraucht werden.
"Es gilt die goldene Regel: Gib niemals persönliche Daten an Unbekannte weiter. Niemals! Wir möchten die Leute dafür sensibilisieren, was in diesem Fall – oder auch in anderen Fällen – passiert, wenn sie ihre Daten einfach weitergeben. Durch das Weitergeben des Benutzernamens und Kennwortes an einen solchen Dienst beteiligen sich die Benutzer unweigerlich am Spamming", betont Snorre Fagerland, Senior Virus Analyst bei Norman ASA.
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"Wir glauben nicht, dass von dieser Art Spam eine tatsächliche Gefahr ausgeht. Wir raten den Leuten jedoch, mit ihren Daten vorsichtig umzugehen", so Snorre Fagerland, Senior Virus Analyst, Norman ASA. |
So vermeiden Sie eine ungewollte Beteiligung beim Spimming
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