Sicherheitshinweis, Woche 21, 2007
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Einführung
Ein Honey Pot kann als ein Mittel definiert werden, mit dem jemand (oder etwas) durch einen Trick dazu gebracht wird, eine bestimmte Aktion im Honey Pot statt an der wirklichen Sache auszuführen. In der Computersicherheit werden Honigtöpfe unterschiedlichster Art häufig als Sicherheitseinrichtung verwendet.
Operation Honey Pot – Kampf den Spams mit der Honey Pot-Methode
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Helfen Sie dabei, Spammer zu stoppen, bevor sie sich Ihrer E-Mail-Adresse bemächtigen! |
Diese Aufforderung springt Sie nahezu an, wenn Sie die Website der Operation Honey Pot aufrufen, und genau das ist auch das Ziel der Operation: Mithilfe der Ressourcen der Teilnehmer (in diesem Fall Websites) soll der Kampf gegen das immer größer werdende Spamproblem unterstützt werden.
In der Operation Honey Pot werden Websites weltweit als Tool zum Identifizieren und letztendlich Stoppen von Spammern verwendet. Durch das Einfügen eines speziellen Links auf den Webseiten werden Sammler von E-Mail-Adressen und andere Roboter mit potenziell bösartigen Absichten identifiziert. Zwar wurde die Honey Pot-Methode ursprünglich für Benutzer mit eigenem Webserver eingerichtet, aber nun ist kürzlich eine neue Funktion bereitgestellt worden, die so genannten „QuickLinks“, mit der die Honey Pot-Methode auf allen Webseiten genutzt werden kann, die von jedem beliebigen Benutzer bearbeitet werden können (z. B. auch Ihr eigenes Blog).
Funktionsweise?
Hinter der Operation Honey Pot steht die Technik, dass auf der Webseite ein spezieller mit einer E-Mail-Adresse hinterlegter Link eingefügt wird. Wenn diese Adresse abgefischt wird und (Spam)-E-Mails bei ihr eingehen, kann anhand des Honey Pots erkannt werden, wann die Adresse abgefischt und welche IP-Adresse zu diesem Zweck verwendet wurde. Auf Grundlage dieser Vorgehensweise werden Listen mit Versendern von Spam-E-Mails erstellt und an die zuständigen Behörden weitergeleitet, die dann hoffentlich ein strafrechtliches Verfahren einleiten. Am 27. April dieses Jahres wurde im Rahmen der Operation Honey Pot eine groß angelegte Antispam-Klage eingereicht, mit der im Namen der Mitglieder über eine Milliarde US-Dollar an im Gesetz festgesetzten Schadensersatz eingeklagt wird. Eine Kopie der Klageschrift finden Sie hier (PDF-Datei, wird in einem neuen Browserfenster geöffnet).
Neue Projekterweiterungen
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Die Website der Operation Honey Pot hält viele interessante Informationen für Sie bereit, z. B. erfahren Sie dort, welche Länder am meisten in das Spamming verwickelt sind, oder es werden bekannte E-Mail-Adressen veröffentlicht, die verwendet werden, usw.
Erst kürzlich wurden der Operation Honey Pot neuen Funktionen hinzugefügt, z. B. die folgenden:
- Ein System zum Überwachen und Erkennen von „Kommentarspammern“, d. h. Spammern, die in Foren und Blogs Links mit dem Vorsatz hinterlassen, die Bewertung bestimmter (Werbe-)Websites in Suchmaschinen zu erhöhen.
- Ein System zum Sperren des Zugriffs bekannter bösartiger Roboter und Adressensammler auf die Websites aktiver Mitglieder der Operation Honey Pot.
- Ein Überwachungssystem, mit dem überprüft wird, dass die IP-Adressen der Mitglieder, nicht missbraucht werden.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Operation Honey Pot und dazu, wie Sie sich für diese Methode zum Kampf gegen Spammer registrieren können, finden Sie auf der Projekt-Website (wird in einem neuen Browserfenster geöffnet).

