Norman ASA, Anbieter von Antiviren-, Antispam- und Antispyware-Lösungen, gibt die Verfügbarkeit von Norman Network Protection (NNP) für Collaboration Server bekannt. Als Out-of-the-Box-Lösung kann der Netzwerkscanner innerhalb weniger Minuten an beliebiger Stelle zwischen einzelnen Segmenten im Unternehmensnetz in Betrieb genommen werden. Anpassungen an bestehende Konfigurationen oder Komponenten im Unternehmensnetz sind nicht erforderlich.
Basel, 18. November 2009 – Norman Network Protection für Collaboration Server ist ein Sicherheits-Gateway, das Collaboration Systeme proaktiv vor Malware schützt. Vom Collaboration Server gesendete und empfangene Dokumente mit bösartigem Inhalt werden isoliert und die Ursprungsadresse vom Gateway gesperrt, um zu verhindern, dass User auf die infizierten Daten zugreifen. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei auf die Auswahl der Antiviren-Software für datenbankbasierte Anwendungen zu legen. Weder eine lokale Lösung noch rein signaturbasierte Virenscanner sind ideal. Eine lokale Antiviren-Software kann mit Risiken behaftet sein und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen Dateisystem und den Datenbanken verursachen, wenn Dateien nur auf Dateisystemebene isoliert werden. Hinzu kommt, dass die Signaturdateien lokaler Antiviren-Systeme immer mehr wachsen und mehrmals täglich aktualisiert werden, was die Performance auf stark genutzten Collaboration Systemen beeinträchtigt, sobald ein Malware-Scan ausgeführt wird. Dazu Arvid Gomez, Vice President OEM und Technology Norman: «Norman Network Protection beeinträchtigt die Serverperformance nicht, weil es vor der Serverfarm der Collaboration Systeme installiert ist. Unternehmen, die NNP im Einsatz haben, können ihre Netzwerk- und Serverprozesse mit hoher Performance ausführen, und zwar vollständig transparent und ohne potenzielle bösartige Infektionen oder uneinheitliche Datenbanken.»
NNP lässt sich problemlos an jedem Punkt im Unternehmensnetzwerk installieren, beispielsweise am Ein- und Ausgang einer Datenbankanwendung. Die Lösung arbeitet unabhängig von Netzwerktopologien und anderen Netzwerkeinheiten und liefert ab dem Augenblick ihrer Installation im Netzwerk einen Mehrwert. NNP schützt Collaboration Server wie beispielsweise Microsoft SharePoint und Alfresco-Systeme vor Malware und enthält ein leistungsfähiges Management- und Reporting-Tool, das effiziente Statusmeldungen und Berichte über die Malware-Situation liefert. Dabei scannt NNP alle Protokolle, die Malware-infizierten Datenverkehr transportieren können wie HTTP, CIFS/SMB, FTP, SMTP, POP3, RPC, TFTP und IRC in Echtzeit. Dokumente werden beim Upload sowie beim Download gescannt. Proaktive Komponenten wie die verhaltensbasierte Norman SandBox reduzieren zusätzlich das Risiko einer Infektion durch unbekannte Malware. Dabei wird ein Computer einschliesslich seiner Umgebung simuliert, in der unbekannte Dateien ihre Befehle ungehindert ausführen können. Alle Aktivitäten dieser Dateien werden überwacht und evaluiert, um dann die Datei samt ihrem Pfad deaktivieren zu können.
Norman Network Protection für Collaboration Server ist ab sofort erhältlich. Produktdetails und Preise können bei allen Norman-Partnern oder unter www.norman.ch angefragt werden. Eine 30-Tage-Testversion steht zum Download bereit unter http://www.norman.com/downloads/trial_registrations/try_nnp/ch.
*)Norman SandBox umfasst die Funktionen von Norman DNA Matching und Norman Exploit Detection. Norman DNA Matching nutzt den Umstand, dass entdeckte Malware nur selten völlig neu ist. Daher werden die Unterroutinen unbekannter Dateien mit denen bekannter Malware-Familien verglichen. Norman Exploit Detection ist eine Technologie zur Entdeckung von Malware, die Schwachstellen in gängigen Dokumententypen ausnutzt, darunter OLE2 (Office-Dokumente), MDB (Access), WMF (Windows Media File), JPEG (Bilder), RIFF (Windows Media-Metaformat) und SWF (Flash).
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