Geschenke statt Malware: Wie man sich im Weihnachtsgeschäft vor Schadcode von Webseiten schützt

Virenschutz beim Online-Weihnachtseinkauf

Viele ersparen sich in der Vorweihnachtszeit das Gedränge in den Geschäften und kaufen Ihre Geschenke für Familie und Freunde im Internet. Für Online-Händler bedeutet die Adventszeit Hochsaison, so wie auch für Hacker: Sie manipulieren vermehrt seriöse Webseiten und platzieren Schadcode, den sich die Besucher der Seite beim Öffnen automatisch und unbemerkt auf ihren PC herunterladen. Die Malware soll den Cyber-Kriminellen Passwörter und Zugangsdaten für das Online-Banking beschaffen. Ausserdem stellen sie gefälschte Seiten ins Netz, auf die die Shopper bei der Suche nach dem günstigsten Preis für ihr Wunschprodukt stossen sollen – vor allem für die Konsumprodukte im diesjährigen Weihnachtsgeschäft, die von sehr vielen Menschen weltweit gesucht werden.

Basel, 6. Dezember 2012 – «Rund um Weihnachten erhöht sich das Risiko von Malware-Infektionen erheblich», sagt François Tschachtli, Territorry Director Switzerland & International bei Norman Data Defense Systems GmbH. «Die Hacker passen ihre Angriffsstrategien geschickt an das Such- und Einkaufsverhalten der Verbraucher im Web an, deshalb gilt es jetzt besonders beim Surfen im Internet die Augen offen zu halten.»

Auf den Computern, die zum Online-Shopping genutzt werden, ist ein zuverlässiger, aktuell gehaltener Virenschutz Pflicht. Zusätzlichen Schutz bieten URL-Blocker, die in vielen Antivirenlösungen enthalten sind. Sie verhindern mit Hilfe von Echtzeit-Informationen aus der Cloud den Zugriff auf Webseiten mit Malware und unerwünschtem Inhalt. Da keine Antivirenlösung alle Schadcodes findet, empfiehlt François Tschachtli, den Computer zusätzlich häufiger von Reinigungs-Tools prüfen und ggf. säubern zu lassen. Cleaning-Tools ersetzen die Virenschutz-Software auf dem Rechner nicht, da sie nur auf Abruf arbeiten. Sie werden von den meisten Virenschutz-Herstellern kostenlos auf der Webseite angeboten. Auch auf dem Mobiltelefon sollte, sofern für das Betriebssystem verfügbar, Virenschutzsoftware eingesetzt und regelmässig aktualisiert werden. Und auf Bezahl-Prozesse und Online-Banking von Computern in Internet-Cafés aus oder über WLAN-Hotspots und WiFi-Netze sollte man sicherheitshalber ganz verzichten.

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François Tschachtli
Norman Data Defense Systems AG
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