Security-Umfrage: 33 Prozent der Schweizer machen sich keine Gedanken zur Sicherheit bei der Nutzung von WLAN-Hotspots

Einer Umfrage des norwegischen Security-Spezialisten Norman zeigt, dass sich ein Drittel der Befragten Schweizerinnen und Schweizer keine Gedanken zur Sicherheit in öffentlichen WLAN-Hotspots machen. Dabei kann man sich mit ein wenig zusätzlichem Aufwand vor Schnüffeleien schützen.

Basel, 20. Juni 2013 – In den Ferien auf das Internet verzichten und offline sein, ist für viele keine Option. Denn Surfen im Netz, E-Mails checken, eine fremde Stadt per Google Maps erkunden oder Chatten mit Freunden ist ja auch fern der Heimat kein Problem. WLAN-Hotspots und WiFi-Netze sei Dank. Doch egal ob zu Hause oder in den Ferien: Die Nutzung der drahtlosen Netze ist nicht unbeschwert und nur mit Vorsicht zu geniessen. Bei einer unverschlüsselten Verbindung können Hacker beispielsweise von aussen auf die Zugangsdaten von E-Mail-Konten oder Social-Media-Accounts zugreifen. Und auch in einer verschlüsselten Verbindung sind die Daten nicht automatisch geschützt. Datendiebe können zwar nicht von aussen auf die Verbindung zugreifen, aber ohne weiteres vom Nachbartisch aus, wenn sie im selben Netz angemeldet sind.

Sicherheit wird vorausgesetzt

Eine kürzlich vom norwegischen IT-Security-Spezialisten Norman durchgeführte Umfrage in der Schweiz hat jetzt gezeigt, dass sich 48 Prozent der 723 befragten Personen regelmässig in WLAN-Hotspots einloggen, das Bewusstsein für die Gefahren bei der Nutzung von WLAN-Hotspots aber (noch) nicht stark genug ausgeprägt ist. So gaben 33 Prozent an, sich gar keine Gedanken über die Sicherheit von WLAN-Hotspots zu machen. 14 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die öffentlichen Zugriffspunkte automatisch geschützt sind und 23 Prozent vertrauen ohne weitere Vorsichtsmassnahme darauf, dass ihre Daten nicht abgegriffen werden.


Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Lediglich knapp ein Drittel (30 Prozent) verlässt sich nicht auf den vom Betreiber zur Verfügung gestellten Schutz (falls überhaupt vorhanden) und trifft selbst Vorkehrungen. Männer zeigen sich dabei mit 37 Prozent sicherheitsbewusster als Frauen, von denen nur jede Fünfte (26 Prozent) Schutzmassnahmen ergreift. Skeptisch sind User Hotspots gegenüber, die nicht passwortgeschützt sind: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) hat ganz auf die Nutzung von Hotspots verzichtet, bei denen kein Passwort erforderlich war. 37 Prozent sind mit einem Zugangs-Passwort ins Internet gegangen und neun Prozent wissen nicht mehr, ob ein Passwort erforderlich war oder nicht.

Home, sweet home

Wenn es um die Vertrauenswürdigkeit von WLANs geht, dann schneiden die Hotspots in den eigenen vier Wände am besten ab: 80 Prozent aller Umfrageteilnehmer fühlen sich im WLAN zu Hause am sichersten. Nur gerade 16 Prozent vertrauen den Hotspots ihrer Arbeitgeber, gerade mal zwei Prozent fühlen sich in öffentlichen WLAN-Netzen sicher und 14 Prozent der Befragten gaben an, sich in keinem WLAN sicher zu fühlen.


Sicher surfen über öffentliche Hotspots

Wie Ferienreisende und Zuhausegebliebene die Gefahr von Datendiebstahl und unbefugtes Mitlesen über öffentliche Internet-Zugänge verringern können, zeigen folgende Tipps:
 

  • Eine gute Verschlüsselung mit einem ausreichend langen Passwort ist ein absolutes MUSS.
     
  • Schutz vor unbefugtem Zugriff von aussen bietet eine gute Firewall. Zudem sollte bei Windows, zumindest für die Urlaubszeit, die automatische Datenfreigabe deaktiviert werden. Absolutes Must-have ist auch ein zuverlässiger Virenschutz, der auch in den Ferien täglich aktualisiert werden sollte.
     
  • Von WLANs ohne Passwortschutz sollte man die Hände lassen, ebenso von Hotspots mit einer Bezeichnung, die keinen Rückschluss auf den Betreiber erlaubt. Anbieter wie Cafés oder Hotels benennen das Drahtlos-Netzwerk in der Regel nach ihrem Unternehmen.
     
  • Verzichten Sie darauf, Online-Einkäufe und Online-Banking über öffentliche Zugänge zu tätigen. In der Ferienzeit fällige Zahlungen sollten vor der Abreise vom gewohnten abgesicherten Internet-Zugang aus angewiesen und entsprechend terminiert werden.
     
  • Wer sich von einem W-Lan-Hotspot aus einloggt, sollte darauf achten, dass die Anbieter geschützte Seiten benutzen. Erkennbar ist das am Kürzel https:// statt des herkömmlichen http:// vor der Webadresse. Das "s" steht dabei für Secure, also sicher. Viele symbolisieren die Sicherheit zusätzlich noch mit einem Schloss.
     
  • Offene WLANs sollen nach dem Gebrauch wieder ausgeschaltet werden. Auch empfielt es sich, die automatische Netzwerkerkennung zu deaktivieren und benutzte Verbindung aus der Liste von bekannten Verbindungen zu löschen, damit sich das Gerät nicht wieder automatisch in das Netz einwählt, wenn man in die Nähe kommt. Auch Bluetooth gehört ausgeschaltet und sollte nur nach Bedarf aktiviert werden.

Über Norman
Norman ASA ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Datensicherheit, Internetschutz und Analyse-Tools. Mit seiner SandBox-Technologie bietet Norman im Vergleich zu seinen Mitbewerbern einen einzigartigen und proaktiven Schutz. Zusätzlich zu der Fokussierung auf proaktive Anti-Virus-Technologien hat das Unternehmen Allianzen gebildet, die es Norman ermöglichen, eine umfassende Auswahl an Dienstleistungen für die Datensicherheit anzubieten. Norman wurde 1984 gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Norwegen, seine primären Zielmärkte liegen in Europa, UK und den USA. www.norman.ch.


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