Unvernunft oder Unwissen: Eltern lassen ihre Kinder zu oft ohne ausreichenden Sicherheitsschutz ins Internet

Eltern sollten bewusster die Verantwortung übernehmen

Unvernunft oder Unwissen: Eltern lassen ihre Kinder zu oft ohne ausreichenden Sicherheitsschutz ins Internet

Eine Umfrage des norwegischen Sicherheitsspezialisten Norman zeigt, dass knapp die Hälfte der befragten Eltern keine speziellen Massnahmen ergreifen, um ihren Kindern das Surfen im Internet sicherer zu machen. Mütter und Väter müssen zwar keine Experten sein, doch sie sollten sich mit den wichtigsten Anwendungen und Schutzfunktionen auskennen, um ihre Sprösslinge vor virtuellen Übergriffen und anstössigen Inhalten aus dem World Wide Web zu schützen.

Basel, 11. Juli 2013 – Den Umgang mit dem Computer und dem Internet lernen Kinder bereits im frühesten Alter. Ob in der Schule, von zu Hause aus oder von unterwegs: Einfacher denn je können sie schnell und unkompliziert mit einem Klick in die virtuelle Welt abtauchen. Dass die Nutzung des Internets auch mit Risiken verbunden sein kann, ist nicht nur Kindern und Jugendlichen oft zu wenig bewusst. Auch Eltern unterschätzen die Gefahren im World Wide Web, wie eine kürzlich vom norwegischen Sicherheitsspezialisten Norman durchgeführt Umfrage in der Schweiz zeigt.

So haben 49 Prozent von insgesamt 360 befragten Eltern angegeben, dass sie keine, speziell auf ihre Kinder zugeschnittene Sicherheitslösung auf ihrem Computer, Mobiltelefon oder Tablet-PC installiert haben. Um ihren Sprösslingen das Surfen im Internet sicherer zu machen haben  44 Prozent eine spezielle Kindersicherung im Einsatz und sieben Prozent gaben an nicht zu wissen, ob ein solcher Schutz vorhanden ist. Immerhin haben 85 Prozent zumindest eine Sicherheitssoftware auf ihren Geräten installiert. Bedenklich ist jedoch, dass sieben Prozent ganz ohne Security-Schutz surfen und weitere sieben Prozent nicht angeben konnten, ob ein Schutz gegen Viren, Würmer und Malware vorhanden ist.   

Kinder unter sieben Jahren bereits im Netz

Während Eltern mit zunehmendem Alter ihrer Kinder an deren Vernunft appellieren können, sollten den kleinen Internetsurfern – die immer jünger werden – erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das heisst, geeignete Angebote auswählen und die Kids ins Internet begleiten. Denn gemäss der Umfrage haben bereits 31 Prozent der Kinder im Alter unter sieben Jahren Zugang zum Internet, ein Fünftel (29 Prozent) sind zwischen acht und 14 Jahre, 18 Prozent zwischen 15 und 18 Jahre und 22 Prozent über 18 Jahre. Von den befragten Eltern lassen 29 Prozent ihre Kinder unbeaufsichtigt ins Internet, 30 Prozent ab und zu und 41 Prozent der Kinder darf nur gemeinsam mit seinen Eltern die virtuelle Welt entdecken.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Ein Computer ist weit mehr als nur ein Gerät, das von Zeit zu Zeit abgestaubt werden muss. Wer seinen PC nicht pflegt läuft Gefahr, Malware einzufangen oder Opfer von Cyberkriminellen zu werden. Es ist deshalb unerlässlich, dass Anwender bzw. die Erziehungsberechtigten, die Kontrolle und Verantwortung über den PC ihrer Kinder übernehmen und einige Regeln beachten (siehe 1x1 der Computersicherheit). Dazu gehört auch, Kinder im Umgang mit dem Internet nicht alleine zu lassen und sie auf ihrem Weg in der Onlinewelt zu begleiten. Denn sie sind den Gefahren in verschiedener Hinsicht schutzlos ausgeliefert: Einerseits fehlt ihnen das Bewusstsein für gefährliche Websites und virtuelle Kontakte, andererseits sind viele Inhalte nicht altersgerecht. Deshalb gehört neben einer Sicherheitssoftware auch eine Kindersicherung (sog. Parental Control)  zur Sicherheitsausstattung auf jeden PC, der von Kindern benutzt wird. Wie die Antiviruskomponente blockiert sie bestimmte Inhalte und problematische Websites und verhindert, dass Kinder auf Seiten mit ungeeignetem Inhalt zugreifen können. Eltern schützen damit nicht nur ihre Kinder: Als Nebeneffekt wird die Sicherheit beim Surfen auch automatisch erhöht.

1x1 der Computersicherheit

  • Begleiten Sie Ihr Kind aktiv durch das Internet. Das World Wide Web ist kein Babysitter.
  • Nehmen Sie sich die Zeit, kindergerechte Angebote zu finden und bieten Sie diese Alternativen auch rechtzeitig an.
  • Geben Sie klare Regeln vor und setzen Sie Limits.
  • Halten Sie Ihren Computer stets aktuell. Dazu gehören nicht nur das Betriebssystem, Windows-Anwendungen und die Sicherheitssoftware. Jede Anwendung sollte laufend upgedatet werden.
  • Installieren Sie eine integrierte Sicherheitssuite. Sie enthält unter einer verständlichen Oberfläche alle nötigen Werkzeuge zur PC-Sicherheit.
  • Eine Kindersicherung schützt nicht nur Ihre Kinder vor schädlichen, nicht altersgerechten Inhalten. Sie blockiert auch potenziell gefährliche Websites.
  • Verhalten Sie sich beim Surfen sicherheitsbewusst. Das heisst: Keine Links in E-Mails anklicken, keine unverlangten Anhänge öffnen, bei seltsamem Verhalten des PCs die Internetverbindung trennen und nur bekannte, vertrauenswürde Homepages besuchen.

Über Norman
Norman ASA ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Datensicherheit, Internetschutz und Analyse-Tools. Mit seiner SandBox-Technologie bietet Norman im Vergleich zu seinen Mitbewerbern einen einzigartigen und proaktiven Schutz. Zusätzlich zu der Fokussierung auf proaktive Anti-Virus-Technologien hat das Unternehmen Allianzen gebildet, die es Norman ermöglichen, eine umfassende Auswahl an Dienstleistungen für die Datensicherheit anzubieten. Norman wurde 1984 gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Norwegen, seine primären Zielmärkte liegen in Europa, UK und den USA. www.norman.ch.


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