WLAN Hotspots: Blindes Vertrauen in die Technik

Einer Umfrage von Norman zufolge kümmern sich zwei Drittel der Befragten bei öffentlichen WLAN-Hotspots nicht um die Sicherheit ihrer Daten

Düsseldorf – Im Urlaub offline zu sein ist für viele Menschen keine Option. E-Mails checken oder Nachrichten in den Medien zuhause verfolgen ist über WLAN-Hotspots und WiFi-Netze im Hotel oder Café am Ferienort kein Problem. Trotzdem ist in den drahtlosen Netzen Vorsicht angesagt: Bei einer unverschlüsselten Verbindung können Hacker von außen auf die Zugangsdaten beispielsweise zu E-Mail-Konten oder Social-Media-Accounts zugreifen. Auch in einer verschlüsselten Verbindung sind die Daten nicht geschützt. Datendiebe können zwar nicht von außen auf die Verbindung zugreifen, aber ohne weiteres vom Nachbartisch aus, wenn sie im selben Netz angemeldet sind.

Sicherheit wird vorausgesetzt

Das Bewusstsein für die Gefahren bei der Nutzung von WLAN-Hotspots ist allerdings nicht stark ausgeprägt. Einer Umfrage zufolge, die der norwegische Spezialist für IT-Security Norman unlängst mit 1.000 Teilnehmern in Deutschland durchgeführt hat, machen sich 37 Prozent der Befragten keine Gedanken über die Sicherheit von WLAN-Hotspots. Weitere elf Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass öffentliche Zugriffspunkte geschützt sind, und 17 Prozent vertrauen ohne weitere Vorsichtsmaßnahme darauf, dass ihre Daten nicht abgegriffen werden. Ein gutes Drittel (35 Prozent) der Befragten verlässt sich nicht auf den betreiberseitigen Schutz und trifft selbst Vorkehrungen. Männer zeigen sich dabei mit 40 Prozent sicherheitsbewusster als Frauen, von denen nur etwa jede dritte (30 Prozent) Schutzmaßnahmen ergreift. Immerhin haben im vergangenen Jahr knapp acht von zehn Befragten (77 Prozent) darauf geachtet, dass die Hotspots, die sie unterwegs genutzt haben, passwort-geschützt sind. Über Hotspots ohne Zugangs-Passwort sind 17 Prozent der Befragten ins Internet gegangen, und sechs Prozent wissen nicht mehr, ob ein Passwort erforderlich war oder nicht.

Sicher surfen über öffentliche Hotspots

Wie Urlauber die Gefahr von Datendiebstahl über öffentliche Internet-Zugänge verringern können, zeigen drei Hinweise von Norman:

  • Schutz vor unbefugtem Zugriff von außen bietet eine gute Firewall. Zudem sollte bei Windows, zumindest für die Urlaubszeit, die automatische Datenfreigabe deaktiviert werden. Absolutes Must-have ist ein zuverlässiger Virenschutz, der auch im Urlaub täglich aktualisiert werden sollte.
  • Von WLANs ohne Passwortschutz sollte man die Hände lassen, ebenso von Hotspots mit einer Bezeichnung, die keinen Rückschluss auf den Betreiber erlaubt. Anbieter wie Cafés oder Hotels benennen das Drahtlos-Netzwerk in der Regel nach ihrem Unternehmen.
  • Auf Online-Einkäufe und Online-Banking über öffentliche Zugänge sollte man sicherheitshalber verzichten. In der Urlaubszeit fällige Zahlungen können vor der Abreise vom gewohnten abgesicherten Internet-Zugang aus angewiesen und entsprechend terminiert werden.

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Über Norman

Norman zählt zu den führenden Unternehmen und Pionieren für die Entwicklung proaktiver Lösungen zur Absicherung von Unternehmensdaten und für die Entwicklung von Forensik-Tools zur Malware-Erkennung. Die Produkte von Norman schützen Endanwender und Netzwerke in Unternehmen jeder Größenordnung vor Malware und ermöglichen die Analyse von Schadcode. Norman wurde im Jahr 1984 in Oslo gegründet und vertreibt die Produkte weltweit über eigene Niederlassungen und ein ausgedehntes Partnernetz. www.norman.de

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