Datensicherung: Backup machen, Koffer packen, weg

Bevor sich Urlauber auf den Weg ans Meer oder in die Berge machen, müssen sie sich nicht nur darum kümmern, wer den Briefkasten leert, die Katze füttert und die Blumen gießt. Auch für die wichtigsten Dateien auf ihrem stationären oder mobilen Rechner sollten sie Vorsorge treffen und sie in einem Cloud-Speicher sichern.

Düsseldorf, 22. Juli 2014 – Während die einen am Strand entspannen, ist für andere in leerstehenden Häusern und Wohnungen Akkordarbeit angesagt. Manch einer erlebt eine böse Überraschung nach der Rückkehr: die Wohnung aufgebrochen, alles verwüstet, die Wertsachen weg, einschließlich PC oder Notebook mit allen Daten darauf. Andere Nutzer mögen sich im Urlaub nicht von ihrem mobilen Rechner trennen. Notebook oder Laptop mitzunehmen bietet allerdings auch keine Gewähr, dass das Gerät unbeschadet oder überhaupt wieder mit nach Hause kommt. Große Hitze, Schmutz, Wasser oder ein Aufprall auf dem Boden können das Aus für Gerät und Daten bedeuten. Zur Urlaubsvorbereitung sollten deshalb nicht nur Schutzvorkehrungen für Haus oder Wohnung, sondern auch für die Daten gehören.

Rechner weg, Dateien weg

Während man den Verlust des Gerätes verschmerzen und sich ein neues kaufen kann, sind die Daten verloren, wenn keine Sicherungskopie existiert. Schnell und mit wenig Aufwand lässt sich das Backup in einem Cloud-Speicher bewerkstelligen. Nutzer, die ihre Daten im Normalfall regelmäßig auf externen Festplatten oder anderen Medien speichern, sollten bedenken, dass auch diese, beispielsweise bei einem Wohnungseinbruch, abhanden kommen oder zerstört werden können, und zusätzlich mit einem Online-Speicher auf Nummer sicher gehen. Er hat außerdem den Vorteil, dass man Fotos und Videos unmittelbar hochladen und mit den Daheimgebliebenen teilen kann, indem man einen Link statt großer Dateien per E-Mail versendet.

Ab in die Box

Welches Cloud-Speicher-Angebot passt, ist von den Anforderungen an den Datenschutz abhängig, den der Nutzer für seine Daten umgesetzt haben will. So sind US-amerikanische Anbieter gesetzlich verpflichtet, staatlichen Organisationen auf Anforderung Zugriff auf die Daten zu gewähren, unabhängig vom Standort des Rechenzentrums. „Kostenlose Dienste nutzen häufig Rechenzentren in den USA und sind entsprechend unsicher“, sagt Oliver Kunzmann, Manager Technical Consulting & Support bei Norman. „Wer vor einer Datenweitergabe sicher sein möchte, ist mit einem Anbieter aus Europa gut bedient, der die Daten in Rechenzentren im Geltungsbereich der europäischen Datenschutz-Richtlinien speichert.“ Die Entscheidung für einen Dienst hängt auch davon ab, ob der Cloud-Speicher von einem oder von mehreren Geräten aus genutzt werden soll und ob der Service Apps für die Betriebssysteme der mobilen Geräte anbietet, die der Nutzer einsetzt.

Hoher Speicherplatz-Bedarf für Fotos und Videos

Bei kostenpflichtigen Diensten ist der Preis abhängig vom Speicherplatzbedarf. Hier lohnt sich ein Preisvergleich auf der Grundlage des zu speichernden Datenvolumens. Während man bei Dokumenten, Excel-Sheets oder PDF-Dateien mit einer durchschnittlichen Dateigröße von etwa 100 KB rechnet, muss man bei Fotos vom Hundertfachen ausgehen. Ein Foto, das mit einer 20-Megapixel-Kamera aufgenommen wurde, ist in etwa 10 MB groß, und eines von einer DSLR-Kamera schlägt schon mal mit 40 MB zu Buche. Noch mehr Speicherplatz benötigen Videos. Ein ein-minütiger Clip vom Handy kann es auf 200 MB bringen. Dagegen sind Musikstücke mit etwa 4 MB geradezu klein.

Wer sich auf die Schnelle nicht festlegen möchte, dem reicht vielleicht fürs erste eine kostenlose Testmöglichkeit, wie sie bei kostenpflichtigen Diensten häufig angeboten wird. Allerdings ist der Speicherplatz der Testangebote meist beschränkt und nur für diejenigen eine Option, die keine großen Foto- oder Musikarchive zu sichern haben.

Welche Daten gesichert werden sollten

Unbedingt gesichert werden sollten alle Dokumentordner mit den persönlichen Dateien. Auch vom eigenen Fotoarchiv und den selbst aufgenommenen Videos sollte eine Kopie erstellt werden. Bei Musikdateien kommt es darauf an, woher sie kommen. Musik von Cloud-Diensten wie Google Music oder Amazon ist schon in der Cloud und muss nicht noch einmal gesichert werden. Über iTunes beschaffte Musik ist mit dem eigenen Account verknüpft und kann bei Bedarf erneut heruntergeladen werden. Anders sieht es aus, wenn man viel Musik von CDs auf den Rechner kopiert hat. Wer die ganze Arbeit nicht noch einmal machen will, sollte den Musik-Ordner ebenfalls in den Online-Speicher packen.

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